Die NABU-Kreisgruppe Birkenfeld lädt am Samstag, den 18. Juli 2026, zu einer außergewöhnlichen Erlebnisexkursion in das Historische Kupferbergwerk Fischbach ein. Die Veranstaltung verbindet auf einzigartige Weise die Erforschung der regionalen Industriegeschichte mit dem aktiven Schutz unserer heimischen Fledermäuse.
Das Programm beginnt um 19:30 Uhr mit einer fachkundigen Führung durch die imposanten Stollen und bis zu 30 Meter hohen Hohlräume des Bergwerks. Dabei werden nicht nur die harten Arbeitsbedingungen der Bergleute vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, sondern es werden auch auf unterhaltsame Weise historische Redewendungen erklärt. So erfahren die Gäste unter anderem, warum die Begriffe „hundemüde“ und „hundeelend“ auf die im Bergbau eingesetzten Loren zurückgehen. Ein barrierefreier Zugang ist im Erbstollen des Bergwerks nach vorheriger Anmeldung möglich, sodass auch mobilitätseingeschränkte Personen an diesem historischen Teil teilnehmen können.
Nach der Rückkehr an das Tageslicht übernimmt der Fledermausexperte und zweite Vorsitzende der NABU-Kreisgruppe Birkenfeld, Christian Jungmann, die wissenschaftliche Leitung des Abends. Das Kupferbergwerk Fischbach ist als offizieller Nationalpark-Partnerbetrieb ein Spitzenquartier des Artenschutzes und beheimatet über 1.000 Fledermäuse aus neun verschiedenen Arten. Ein wissenschaftliches Highlight ist der Nachweis der extrem seltenen Wimperfledermaus.
| Parameter | Spezifikation und Kontaktdaten |
| Datum und Uhrzeit |
Samstag, 18.07.2026, von 19:30 Uhr bis 22:30 Uhr |
| Veranstaltungsort |
Historisches Kupferbergwerk Fischbach, Hosenbachstraße 17, 55743 Fischbach |
| Betriebsleitung Bergwerk |
Rainer Hahn-Köhne |
| Telefonkontakt |
+49 6784 2304 |
| E-Mail-Adresse | |
| Buchungsportal | |
| Öffentliche Anbindung |
Buslinie 899 (Rufbus), Haltestelle: Fischbach, Kupferbergwerk |