Wir vom NABU Kreisgruppe Birkenfeld engagieren und schon seit vielen Jahren in einer Vielzahl von Projekten ganz konkret vor unserer Haustür. Vom Erhalt von bedrohten Lebensräumen und Arten bis zum praktischen Umweltschutz reicht dabei die Palette unserer Aktivitäten. Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen was wir tun.
Wenn Sie uns unterstützten möchten, dann melden Sie sich einfach bei uns. Kontakt

Es sind nicht die großen Tiere, die unser Ökosystem am Laufen halten, sondern die winzigen, aber unglaublich fleißigen Waldameisen! Als unermüdliche „Gesundheitspolizei“ befreien sie den Wald auf natürliche Weise von Schädlingen – ein einziges gesundes Volk vertilgt von Frühjahr bis Herbst rund 28 Kilogramm Insekten. sie so besonders macht und wie wir sie schützen können!

Sie sind die Flugakrobaten unseres Hunsrücks und seit jeher ein Symbol für Glück und Segen am Haus: Die Mehlschwalben. Doch ihre Rückkehr aus den afrikanischen Winterquartieren wird jedes Jahr beschwerlicher. In Idar-Oberstein und unseren Verbandsgemeinden finden sie immer seltener geeignete Nistplätze und das Material für ihre kunstvollen Lehmnester wird knapp.
Wir als NABU Kreisgruppe Birkenfeld setzen uns leidenschaftlich dafür ein, dass unsere Sommerboten auch in Zukunft ein Zuhause bei uns finden.
Ob durch die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“, die Beratung bei Sanierungen oder praktische Hilfe durch Kunstnester und Kotbretter – gemeinsam können wir den Sinkflug dieser wunderbaren Vögel stoppen.

Wir alle brauchen sie für unsere tägliche Versorgung, doch sie sind echte Energiefresser: unsere regionalen Supermärkte. Die NABU Kreisgruppe Birkenfeld beleuchtet, warum gerade die großen Flachdächer des Einzelhandels ein enormes, oft noch ungenutztes Potenzial für den Naturschutz und die lokale Energiewende bieten.
An Pfingsten durften wir engagierte Naturfreunde aus Hessen bei uns begrüßen. Lesen Sie in unserem neuesten Bericht alles über eine spannende Exkursion zu den Fledermäusen im historischen Kupferbergwerk Fischbach und unser seltenes botanisches Highlight – den „brennenden Busch“.

Liebe Naturfreunde im Kreis Birkenfeld und darüber hinaus,
unser Nationalpark Hunsrück-Hochwald und die angrenzenden Flächen der Verbandsgemeinden rund um Idar-Oberstein bieten wertvolle Lebensräume für viele geschützte Arten. Doch oft genug muss der NABU der Natur aktiv unter die Arme greifen – vor allem dann, wenn Quartiere verloren gehen. Heute möchten wir euch von einer enorm wichtigen Aktion am Idarkopf berichten!

Tauchen Sie ein in die geheimnisvolle Welt der nächtlichen Jäger. Bei unserer jüngsten, restlos ausgebuchten Erlebnis-Führung im
Kupferbergwerk Fischbach konnten kleine und große Entdecker Fledermäuse in ihrem wichtigen Refugium bestaunen.

Sie breitet sich in Rekordtempo aus und sorgt für Schlagzeilen: Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina). Während Imker um ihre Bienenvölker bangen und die Landwirtschaft vor Ernteausfällen warnt, mahnt der NABU zur Besonnenheit und zum Schutz unserer heimischen Insektenwelt.

Wann haben Sie das letzte Mal die Milchstraße in ihrer vollen Pracht gesehen? Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald und in unseren heimischen Wäldern rund um Idar-Oberstein und die Verbandsgemeinden ist die Nacht noch ein echtes Erlebnis – doch dieses kostbare Gut ist in Gefahr.
Lichtverschmutzung ist mehr als nur ein „zu helles“ Straßenlicht.

In einer Region, die vom Nationalpark Hunsrück-Hochwald geprägt ist, definieren wir Schönheit neu. Ein wirklich gepflegter Garten ist mehr als nur kurzer Rasen – er ist ein lebendiges Paradies für Biene und Igel direkt vor unserer Haustür.
Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren Garten in eine ökologische Oase verwandeln →

Müssen wir für Klimaschutz wirklich Natur zerstören? Die neue „Salzbatterie“ verspricht die Wende: Statt Lithium aus der Wüste nutzt sie einfaches Kochsalz und Bio-Abfälle. Keine kritischen Rohstoffe, extrem sicher und perfekt für Solarparks hier im Kreis Birkenfeld.
Ist das der erhoffte Durchbruch für einen naturverträglichen Klimaschutz oder gibt es einen Haken? Wir haben die Technik aus Naturschutz-Sicht gecheckt.

Damit unsere ehrenamtlichen Beobachtungen nicht nur statistischen Wert haben, sondern bei konkreten Naturschutzentscheidungen in Rheinland-Pfalz (z. B. Bauleitplanung, Windkraft) berücksichtigt werden, verfolgen wir eine klare Doppelstrategie.
Millionen Vögel verunglücken jährlich an Glasflächen, weil sie Reflexionen der Natur nicht als Hindernis erkennen. Besonders zur Brutzeit im Frühjahr ist das Risiko für Jungvögel extrem hoch. Die gute Nachricht: Vogelschlag ist vermeidbar.
Das Problem: Unsichtbare Glasbarrieren durch Spiegelungen.
Die Gefahr: Besonders hoch im Frühling (frisches Grün & Jungvögel).
Die Lösung: Erfahren Sie hier, wie wir das vermeiden können.
Im Moment laufen viele Planverfahren für Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA). Diese Anlagen sind aus unserer Sicht mit einem klaren "Ja, aber ..." zu bewerten.
Details dazu finden Sie hier.